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FAQ & Praktische Infos

Administrative Informationen

  • In jedem Fall kann die Aufnahme nur auf ärztliche Veranlassung oder durch eine Klinik erfolgen.
  • Vor der Aufnahme muss der/die Betroffene einen Alkoholentzug und, wenn möglich, einen Medikamentenentzug (Beruhigungs- und Schlafmittel) durchführen – entweder in einer Klinik oder, unter ärztlicher Aufsicht, zu Hause.
  • Bei Aufnahme ist zunächst eine körperliche und psychologische Stabilisierung notwendig.
  • Der/die Patient/in muss im Alltag selbstständig und mobil sein.
  • Im Zuge der Aufnahme erfolgt zunächst ein Gespräch mit einem/einer Psychiater/in bzw. einem/einer Psychologen/Psychologin.
  • Mit der Aufnahme verpflichtet man sich aus freiem Entschluss dazu, sich in Behandlung zu begeben und die Hausregeln zu beachten (Abstinenz, Ausgehzeiten…).

Eine Aufnahme kann nicht erfolgen, wenn

  • zusätzlich eine Suchtproblematik mit illegalen Drogen (außer Cannabis) oder eine Substitutionsbehandlung (z. B. mit Methadon) besteht.
  • der Antrag im Zusammenhang mit einer gerichtlichen Anordnung steht.
  • mehrere Mitglieder einer Familie oder Lebensgemeinschaft gleichzeitig um Aufnahme ersuchen.

Die Wartezeit bis zur Aufnahme hängt von der Verfügbarkeit freier Betten ab.

Eine Therapie dauert in der Regel 3 bis 6 Monate. Für jede Person wird ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser Plan ist auf die jeweiligen spezifischen Bedürfnisse abgestimmt. Danach richtet sich u. a. die Therapiedauer.

  • Für die Aufnahme ist ein bestehender Sozialversicherungsschutz unbedingte Voraussetzung.
  • Die Kosten für den Therapieaufenthalt übernimmt die Nationale Gesundheitskasse (Caisse Nationale de Santé, CNS).
  • Der Eigenanteil liegt bei 21,45 EUR pro Tag (die Obergrenze der Zuzahlung liegt bei 30 Tagen pro Jahr für sämtliche Krankenhausaufenthalte eines Jahres).
  • Besteht eine Mitgliedschaft bei einer ausländischen Krankenversicherung, lassen Sie sich bitte vorab die Kostenübernahme bestätigen und füllen Sie das Formular E112 oder S2 aus.
  • Beim Aufenthalt in einer Nachsorge-Wohneinrichtung wird eine anteilige Miete fällig, die sich nach der Einkommenssituation der betreffenden Person richtet.

Wissenswertes

  • Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer (nach Geschlecht getrennt).
  • Die Zimmer sind nicht mit WLAN ausgestattet.
  • Es ist nicht erlaubt, Tiere ins Therapiezentrum mitzubringen.